Ein Einfamilienhaus zu bewohnen, bedeutet in der Regel, in einem Haus mit Garten zu leben.
Wird das Haus jedoch abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, geht häufig auch der Garten verloren.
Ersatzneubauten in Form von Doppelhäusern oder kleinen Mehrfamilienhäusern sind eine verbreitete Form der Verdichtung.
Sie verändern die Qualität der Freiräume auf den einzelnen Parzellen und im gesamten Quartier.
Die Lage und Ausrichtung der bestehenden Häuser haben Ausblicke und zusammenhängende Gartenräume geschaffen.
Ersatzneubauten durchkreuzen diese Ordnung häufig und reduzieren zusammenhängende Freiräume auf Restflächen.
Es gibt Möglichkeiten, zusätzliche Wohnungen so zu integrieren, dass der einzelne Garten und die zusammenhängenden Freiräume erhalten bleiben.
1. Punktuelle Erweiterung bestehender Häuser.
2. Aufstockung bestehender Häuser.
3. Füllung der Zwischenräume entlang der Strasse.
Diese drei Strategien haben gemeinsam, dass der Bestand erhalten bleibt und kompakt ergänzt wird, ohne dass der Garten verbaut wird.
Im Vergleich zu einem Ersatzneubau ist die Zahl der neu geschaffenen Wohnungen oft ähnlich hoch.
Die Wohnungen liegen jedoch in einem intakten Garten.
Zudem sind die Häuser optimal belegt, da die unterschiedlichen Wohnungsgrössen den Bedürfnissen verschiedener Haushaltsgrössen entsprechen.
Wie lässt sich die Beziehung zum Garten gestalten, wenn sich mehrere Wohnungen im Haus befinden?
Liegen die Wohnungen nebeneinander, hat in der Regel jede einen direkten Zugang zum Garten.
Liegen die Wohnungen übereinander, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Garten zu nutzen.
Idealerweise können alle Wohnungen vom Garten profitieren.
Ein direkter Zugang zum Garten oder sogar zu einem eigenen Gartenteil ist von Vorteil.
Besteht keine direkte Verbindung zum Garten, sollte eine Terrasse vor der Wohnung gestaltet werden.
Ein gemeinsam genutzter Gartenteil fördert Begegnungen und gemeinschaftliche Aktivitäten.
Haus P. : Jede Wohnung öffnet auf einen eigenen Gartenteil.
Haus L. : Jede Wohnung verfügt über einen privaten Aussenraum, Terrasse oder Balkon. Alle Bewohner·innen haben zudem Zugang zum Garten.
Frau L., die Eigentümerin, übernimmt den Unterhalt und die Pflege des Umschwungs.
Haus S. : Jede Wohnung verfügt über eine eigene Terrasse oder einen Balkon.
Ein Teil des Gartens wird gemeinschaftlich genutzt und gepflegt.
Das Abstellen der vielen Fahrräder im gemeinsamen Eingangsbereich führt immer wieder zu Diskussionen!
Um Konflikte zu vermeiden, lohnt es sich, im Vorfeld zu besprechen, wie und von wem der Garten und die anderen gemeinsam genutzten Räume gestaltet, genutzt und unterhalten werden sollen.
Dieser Bereich richtet sich an Gemeinden, Kommunen, Bewohnerinnen und Bewohner, die aktiv an der Transformation ihrer EFH-Siedlung(en) teilnehmen möchten. Nur in französischer Sprache verfügbar.
Der Bericht « Densification des zones villas. Une grille de référence », der für die Region Morges erstellt wurde, ist kostenlos im PDF-Format verfügbar.
Bitte füllen Sie das Antragsformular aus, um den Link zum Download zu erhalten.
Cette section s’adresse aux propriétaires d’une maison individuelle qui souhaitent la rénover/transformer pour l’adapter à leurs besoins.
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