Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, ein Einfamilienhaus zu übertragen:
Die Hausteilung ist zwar weniger bekannt, hat aber zahlreiche Vorteile. Da mindestens eine zusätzliche Wohnung geschaffen wird, können die Eltern weiterhin im Haus wohnen und die Liegenschaft bereits der nächsten Generation zur Verfügung stellen.
Die Hausteilung ist eine besonders geeignete Lösung, um eine andernfalls komplexe Nachfolgeplanung einfacher zu gestalten.
Selbst wenn die Aufteilung der Liegenschaft auf den ersten Blick ungleich erscheint, gibt es juristische und finanzielle Instrumente, um den perfekten Ausgleich und die Gleichbehandlung aller Erben sicherzustellen.
Eine Familie mit zwei Kindern plant die Erbfolge.
Das Einfamilienhaus wird in zwei Wohnungen umgebaut und energetisch saniert:
Rechtlich fällt die kleinere Wohnung an die Tochter, faktisch wird sie jedoch von den Eltern bewohnt.
Es wird ein Stockwerkeigentum (StWE) begründet. Dabei wird die bestehende Hypothekarschuld proportional zur Fläche der beiden Wohnungen aufgeteilt. Jede Einheit haftet fortan separat für ihren eigenen Schuldenanteil.
Der im Baugewerbe tätige Sohn leitet die gesamten Umbauarbeiten, einschliesslich der Arbeiten am Hausteil seiner Schwester. So profitiert sie von einer Immobilienwertsteigerung, ohne Eigenkapital investieren zu müssen.
Dank dieser massgeschneiderten Strukturierung des Erbes erhalten beide Geschwister einen identischen Nettowert, obwohl die Wohnungen unterschiedlich gross sind. Sämtliche wirtschaftlichen Faktoren wie Baukosten, Schulden, Nutzniessungswert und Ausgleichszahlungen werden berücksichtigt, um eine ausgewogene Übertragung der Liegenschaft zu gewährleisten.
Dieses Beispiel zeigt: Eine Hausteilung, kombiniert mit einer präzisen Nachfolgeplanung, ermöglicht es, die Interessen aller Parteien zu wahren: den Verbleib der Eltern im Haus, die Übernahme durch eines der Geschwister und die Gleichbehandlung des anderen.
Wir danken dem Schweizer Notarenverband und insbesondere Frau Keiser-Wüger für ihre Beiträge zu dieser Seite.
Der Bericht « Densification des zones villas. Une grille de référence », der für die Region Morges erstellt wurde, ist kostenlos im PDF-Format verfügbar.
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Dieser Bereich richtet sich an Gemeinden, Kommunen, Bewohnerinnen und Bewohner, die aktiv an der Transformation ihrer EFH-Siedlung(en) teilnehmen möchten. Nur in französischer Sprache verfügbar.
Cette section s’adresse aux propriétaires d’une maison individuelle qui souhaitent la rénover/transformer pour l’adapter à leurs besoins.
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