Vielleicht verkleinert sich Ihr Haushalt, die Kinder ziehen aus oder ein gemeinsamer Haushalt wird aufgelöst.
Oder das Haus wird zur Last, weil das Einkommen oder die Rente die finanzielle Tragbarkeit nicht garantiert.
Vielleicht ist auch der Unterhalt einfach zu aufwändig oder Sie wollen das Haus mit neuem Leben füllen – effizienter und ökologischer.
Diese Website und die Videos laden dazu ein, das Einfamilienhaus neu zu sehen und sich mit der Möglichkeit einer Hausteilung auseinanderzusetzen.
Fünf Reportagen zeigen, wie es sich in einem Haus lebt, das vom Einfamilienhaus in ein Mehrfamilienhaus umgebaut wurde.
Sie entdecken dabei die persönlichen Motive der Initiant·innen, die Hürden, die Risiken und vor allem die Chancen einer Hausteilung.
Die Aufteilung eines Hauses in mehrere Wohnungen ist von vielen Vorurteilen geprägt. Schnell denkt man:
Die thematischen Videos geben Antwort auf diese Zweifel.
Sie erklären Schritt für Schritt, wie Sie Ihr eigenes Projekt erfolgreich starten können.
Die Videos in der Themengruppe Einfamilienhaus umnutzen helfen Ihnen, Ihr Haus mit neuen Augen zu sehen und ein Pflichtenheft für Ihr eigenes Projekt zu erstellen.
Das Video Hinzufügen oder teilen präsentiert ein Alphabet der Möglichkeiten eine zusätzliche Wohnung zu schaffen.
Viele Eigentümer·innen meinen: Mein Haus ist zu klein für eine zusätzliche Wohnung. Ich brauche mehr Fläche.
Dabei denken die meisten an Baureserven, also daran, was man auf dem Grundstück noch dazubauen dürfte.
Das Video Reserven kennen zeigt weitere Ressourcen. Zum Beispiel Wohnreserven: Das sind jene Wohnflächen im Haus, die nicht mehr regelmässig genutzt werden. Vielleicht lässt sich genau dieser wenig bewohnte Raum einer neuen Wohnung zuschlagen.
Die Reportagen zeigen, dass eine Verkleinerung der Wohnung entsprechend der Haushaltsgrösse als Erleichterung empfunden wird.
Eine optimierte Nutzung der Wohnfläche stellt zudem ein sehr wirksamer Beitrag für die Umwelt dar.
Denn um den ökologischen Fussabdruck pro Person zu verbessern, ist es die einfachste, direkteste und kostengünstigste Methode, mehr Menschen im gleichen Gebäude wohnen zu lassen.
Die Regel ist simpel: Verdoppelt sich die Bewohnerzahl, halbiert sich der individuelle Fussabdruck.
Und je kompakter das bestehende Haus umgebaut wird, desto intakter bleibt auch der Garten erhalten, inklusive seiner Mehrwerte für die Wohnqualität, Gesundheit, Biodiversität, Ökologie und Klima.
Es lohnt sich möglichst früh eine·n Architekt·in zu beauftragen. Wichtig ist dabei, sich seiner eigenen Werte bewusst zu sein und diese zu vertreten.
Denn von Planenden kann schnell die Option «Abreissen und Neubauen» vorgeschlagen werden.
Geben Sie nicht gleich nach. Mehrere Reportagen zeigen, dass es manchmal Zeit braucht, bis ein·e Architekt·in gefunden ist, der oder die Ihre Werte teilt.
Lassen Sie auch nicht direkt ein Projekt ausarbeiten. Beauftragen Sie die Planenden zuerst mit einer Machbarkeitsstudie, damit Sie eine Auslegeordnung der möglichen Optionen erhalten.
Besondere Aufmerksamkeit verdient beispielsweise die Gestaltung der Privatsphäre. Ihre Gewichtung ist sehr individuell.
Zu- und Eingänge, zum Beispiel, dürfen nicht nur einfach funktionieren.
Sie müssen auch dem Bedürfnis nach mehr oder weniger Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten der einzelnen Haushalte entsprechen.
Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen erlaubt, das Projekt so zu orientieren, dass es schliesslich einem selbst entspricht.
Das Pflichtenheft für das eigene Projekt sollte auch zukünftige Nutzungsanforderungen und -bedürfnisse erfassen.
Die Hausteilung sollte idealerweise der Anfang einer dauerhaft flexiblen Nutzung der Liegenschaft sein.
Im Video Wohnungen erschliessen wird klar, welche Vorteile eine flexible Wohnungsverteilung bietet und worauf bei der Planung zu achten ist.
Vorausschauend planen heisst auch für spätere Lebensphasen zu sorgen, so dass man im eigenen Haus komfortabel älter werden kann, ohne bauliche Hindernisse, mit Nachbarn in der Nähe, die einen stimulierenden Alltag bieten und einem vielleicht mühsame Arbeiten abnehmen.
Positive Erwartungen sind ausschlaggebend für den Entscheid zu einer Hausteilung. Damit sich das Projekt lohnt, müssen Vorteile und Nutzen die Kosten überwiegen.
In der Rubrik Finanzierung wird gezeigt, wie Sie eine solche Kosten-Nutzen-Rechnung erstellen und dabei auch subjektive Faktoren berücksichtigen können.
Die Kosten- und Finanzierungsfrage ist eine grosse Hürde und hält viele davon ab, sich mit der Möglichkeit einer Hausteilung zu beschäftigen.
Daher ist es wichtig, von Experten zu erfahren: Eine Hausteilung kostet und lohnt sich, sogar bei angespannter finanzieller Ausgangslage.
Wer die Grundregeln der Finanzierung kennt, weiss auch, dass die finanzielle Tragbarkeit weniger durch das Alter als durch die Einnahmen bestimmt wird.
Eine Hausteilung verursacht nicht nur Baukosten, sondern generiert auch neue Einnahmen, die zur Finanzierung des Umbaus und der Liegenschaft genutzt werden können.
Da Banken unterschiedlich die Mieteinnahmen verbuchen und in die Tragbarkeitsrechnung einbeziehen, kann die angewendete Methode über den Erfolg des Projekts entscheiden.
Es lohnt sich daher, unabhängige Hypothekenspezialisten beizuziehen, die Ihnen das gesamte Spektrum der Finanzierungsmöglichkeiten erschliessen, um die Finanzierung aufzugleisen .
Die rechtlichen Fragen einer Hausteilung klären Sie am besten, indem Sie eine Notarin oder einen Notar in das Projekt einbeziehen.
Die Schaffung einer zusätzlichen Wohnung stellt nämlich grundlegende Fragen: Wem soll die Einheit angeboten werden – Familienmitgliedern oder Dritten? Zum Verkauf oder zur Vermietung?
Jede dieser Optionen hat spezifische Vor- und Nachteile, die das Zusammenleben im Haus, die Entscheidungsfreiheit der Eigentümer·innen oder die Finanzierung massgeblich beeinflussen.
Eine Hausteilung wirft aber nicht nur Fragen auf, sie bietet auch konkrete Lösungen – etwa um eine Liegenschaft in der Familie zu übergeben.
Lassen Sie sich davon inspirieren und überzeugen: Eine Hausteilung ist eine kreative Lösung für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe.
Der Bericht « Densification des zones villas. Une grille de référence », der für die Region Morges erstellt wurde, ist kostenlos im PDF-Format verfügbar.
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Dieser Bereich richtet sich an Gemeinden, Kommunen, Bewohnerinnen und Bewohner, die aktiv an der Transformation ihrer EFH-Siedlung(en) teilnehmen möchten. Nur in französischer Sprache verfügbar.
Cette section s’adresse aux propriétaires d’une maison individuelle qui souhaitent la rénover/transformer pour l’adapter à leurs besoins.
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